Nachfolgend werden folgende Funktionen der Calio behandelt:
- 1 Fern-Ein/Aus (Digitaleingang)
- 2 Externes Analogsignal 0 - 10 V DC
- 3 Doppelpumpenbetrieb (DUAL)
- 4 Modbus
- 5 Rampen
- 6 Blockierung des Laufrads lösen
- 7 Temperaturüberwachung
- 8 Überwachungen
- 9 Daten speichern
- 10 Sammelstörungen
1 Fern-Ein/Aus (Digitaleingang)
ACHTUNG:
Einbringen externer Spannung auf die RUN-Klemme
Beschädigung der Elektronikplatine!
▷ RUN-Klemme nur über einen potenzialfreien Kontakt schalten.
ACHTUNG:
Verwendung der Digitaleingänge als sicherheitsgerichtete Abschaltung Pumpe schaltet nicht ab!
Beschädigung der Elektronik!
▷ Sicherheitsgerichtete Abschaltungen nur durch Trennen des Energieversorgungsnetzes (z. B. durch Einbau eines Not-Aus) vorsehen
Werkseitig wird der Digitaleingang zum Einschalten und Ausschalten des Pumpenaggregats verwendet. Der Digitaleingang ist zusätzlich konfigurierbar. Die Konfiguration erfolgt über das KSB ServiceTool und ist in der Zusatzbetriebsanleitung KSB ServiceTool (Reihungsnummer 1157.801) beschrieben.
Tabelle zum Einschalten/Ausschalten der Pumpe
| Kontakt | Auswirkung |
| Kontakt geschlossen / Klemmen gebrückt | Pumpenaggregat schaltet ein |
| Kontakt offen / Klemmen nicht gebrückt |
Pumpenaggregat schaltet ab. |
2 Externes Analogsignal 0 - 10 V DC
ACHTUNG:
Einbringen externer Spannung auf die RUN-Klemme
Beschädigung der Elektronikplatine!
▷ RUN-Klemme nur über einen potenzialfreien Kontakt schalten.
Funktion
Ein externes Analogsignal 0 - 10 V DC dient als Sollwertvorgabe. Das Pumpenaggregat verarbeitet das anliegende, externe Analogsignal in Verbindung mit aktiver Betriebsart Konstantdruckregelung, Proportionaldruckregelung oder Eco-Mode als Sollwert. In Verbindung mit der Betriebsart Stellerbetrieb verarbeitet das Pumpenaggregat das externe Analogsignal als Drehzahlsollwert. Bei Signalpegel <1,5 V Gleichspannung schaltet die Pumpe ab und das letzte LED-Segment erlischt.
Tabelle zu den Sollwertvorgaben an Pumpenaggregat für Signalpegel 0 - 10 V
| Signalpegel | Sollwertvorgabe an Pumpenaggregat |
| 10 V DC | 100 % Sollwert |
| 2 V DC | 0 % Sollwert |
| < 1,5 V DC | Pumpe schaltet ab. |
| ≥ 2 V DC | Pumpe schaltet ein. |
Abbildung zum Analogsignal 0 - 10 V als Sollwertvorgabe an Pumpenaggregat
Einstellen der Grenzen und Parameter über das KSB ServiceTool für folgende Funktionen:
▪ Pumpe starten.
▪ Pumpe stoppen.
▪ Drahtbruchüberwachung
▪ Verhalten des Pumpenaggregats bei Drahtbruch
Der Analogeingang ist auch zur Eingabe von Istwerten (Differenzdruck, Mediumstemperatur) konfigurierbar. Die Einstellungen zum Analogeingang sind in der Zusatzbetriebsanleitung KSB ServiceTool (Reihungsnummer 1157.801) beschrieben.
Einstellung
Das Display aktiviert sich aus dem Ruhemodus durch Drücken des Bedienelements. Das Display zeigt die aktuelle Betriebsart sowie abwechselnd elektrische Leistung und Förderstrom. Nach 5 Minuten ohne Eingabe / Betätigung der Tasten wechselt das Display zurück in den Ruhemodus.
Tabelle zum Einschalten und Ausschalten 0 - 10 V
| Schritt 1: Funktionen (DUAL, Modbus, 0 - 10 V) aktivieren ▪ Bedienknopf für 6 Sekunden drücken. – Der Auswahlbereich für die Funktionen ist aktiv. |
|
| Schritt 2: 0 - 10 V wählen ▪ Einstellrad drehen und gewünschte Funktion wählen. ▪ Das Symbol leuchtet. 0 - 10 V |
|
| Schritt 3: 0 - 10 V aktivieren / deaktivieren ▪ Bedienknopf drücken. – Bei aktivem Signal leuchten die Kreissegmente in Abhängigkeit vom Wert des Eingangssignals |
HINWEIS:
Wenn für 10 Sekunden keine Eingabe erfolgt, werden die getätigten Eingaben verworfen
Tabelle zu der Anzahl beleuchteter LED-Segmente in Abhängigkeit zur elektrischen Spannung
| Anzahl beleuchtenter LED-Segmente in Abhängigkeit zur elektrischen Spannung | Elektrische Spannung (V) |
| 0 | 2,4 |
| 1 | 3,2 |
| 2 | 4,0 |
| 3 | 4,8 |
| 4 | 5,6 |
| 5 | 6,4 |
| 6 | 7,2 |
| 7 | 8,0 |
| 8 | 8,8 |
| 9 | 9,6 |
| 10 | 10,0 |
3 Doppelpumpenbetrieb (DUAL)Doppelpumpenbetrieb (DUAL)
Funktion
Die Aktivierung der DUAL Funktion schaltet den Doppelpumpenbetrieb ein. Die Betriebsart Duty / Stand-by wird nach wenigen Sekunden aktiv und stoppt eine Pumpe. Die verbleibende aktive Pumpe wird 0-100 % betrieben (duty), während die 2. Pumpe außer Betrieb ist (stand-by). Die Funktion Fern-Ein/Aus ist an der Stand-by-Pumpe deaktiviert, unabhängig davon, ob das betreffende Klemmenpaar RUN angeschlossen ist. Die in Betrieb befindliche Pumpe (duty) kann in der Betriebsart 0-10 V betrieben und / oder der integrierten Funktion Fern-Ein/Aus gesteuert werden.
Automatischer Pumpenwechsel
Die Pumpenaggregate haben einen integrierten Timer, der das in Betrieb befindliche Pumpenaggregat nach 24 Betriebsstunden ausschaltet und die abgeschaltete Pumpe (stand-by) einschaltet. Dazu gibt die in Betrieb befindliche Pumpe vor dem Abschalten den Startbefehl an die Stand-by-Pumpe, die anschließend startet und die 1. Pumpe (duty) schaltet ab.
Redundanter Betrieb
Fällt die in Betrieb befindliche Pumpe (duty) aus, startet automatisch die Stand-by-Pumpe und übernimmt die Funktion der ausgefallenen Pumpe.
Die beiden Funktionen Pumpenwechsel und redundanter Betrieb werden automatisch ausgeführt.
Spitzenlast
Bei der Funktion Spitzenlast laufen wahlweise ein Pumpenaggregat im Redundanzbetrieb oder 2 Pumpenaggregate im Parallelbetrieb. Ein 2. Pumpenaggregat wird in folgenden Fällen hinzugeschaltet:
▪ Der Gesamtwirkungsgrad der Anlage bei 2 parallel laufenden Pumpenaggregaten ist höher als bei einer Einzelpumpe.
▪ Die Sollförderhöhe wird mit nur einer Pumpe nicht erreicht.
Die Funktion Spitzenlast ist in der Zusatzbetriebsanleitung KSB ServiceTool (Reihungsnummer 1157.801) beschrieben.
Einstellung
Das Display aktiviert sich aus dem Ruhemodus durch Drücken des Bedienelements. Das Display zeigt die aktuelle Betriebsart sowie abwechselnd elektrische Leistung und Förderstrom. Nach 5 Minuten ohne Eingabe / Betätigung der Tasten wechselt das Display zurück in den Ruhemodus.
HINWEIS:
Angeschlossene Pumpenaggregate übernehmen jeweils die Einstellungen der anderen Pumpenaggregate. Dies gilt nicht für die Modbus-Adresse.
Tabelle zum Einschalten und Ausschalten des Doppelpumpenbetriebs (DUAL)
| Schritt 1: Funktionen (DUAL, Modbus, 0 -10 V) aktivieren ▪ Bedienknopf für 6 Sekunden drücken. – Der Auswahlbereich für die Funktionen ist aktiv. |
|
| Schritt 2: Doppelpumpenbetrieb (DUAL) wählen ▪ Einstellrad drehen und gewünschte Funktion wählen. ▪ Das Symbol leuchtet. DUAL |
|
| Schritt 3: Doppelpumpenbetrieb (DUAL) aktivieren / deaktivieren ▪ Bedienknopf drücken. |
HINWEIS:
Wenn für 10 Sekunden keine Eingabe erfolgt, werden die getätigten Eingaben verworfen.
4 Modbus
Funktion
Alle Pumpenaggregate sind Slaves, die nur nach Anfrage durch einen Modbus-Master (externe Hardware und Software) antworten. Es ist nicht möglich, das Pumpenaggregat als Modbus-Master einzustellen und zu betreiben. Die Sendebefehle und Empfangsbefehle sind gemäß Standardprotokoll Modbus RTU.
HINWEIS:
Das Lesen (Monitoring) aller Modbus-Datenpunkte und das Annehmen und Verarbeiten der Vorgaben über Modbus ist nur möglich, wenn Modbus aktiviert ist. Siehe Übersicht Modbus-Betriebsparameter.
Tabelle zur Übersicht Modbus-Betriebsparameter
Datenpunkte
Die Datenpunkte vom Typ R sind nur lesbar, während die Datenpunkte des Typs R/W sowohl schreibbar als auch lesbar sind.
Tabelle zu Datenpunkte Lesen und Schreiben
| Funktion | Funktionscode |
| Lesen | Funktionscode 03 (0×03 Read Holding Registers) |
| Schreiben | Funktionscode 16 (0×10 Write Multiple Register) |
Alle Register (07 D0 … 07 DE) sind über den Funktionscode 0×03 (Read Holding Registers) als gesamter Block auslesbar.
Tabelle zu Beschreibung Fehlerwert
| Fehlerwert | Beschreibung | Bit |
| Fehlerwert bitcodiert | ||
| E01 | Temperaturlimit überschritten | 0 |
| E02 | Überstrom | 1 |
| E03 | Interner Fehler | 2 |
| E04 | Pumpenrotor blockiert | 3 |
| E05 | Temperaturanstieg Drehzahlreduzierung | 4 |
| E06 | Netzspannung zu hoch / zu niedrig | 5 |
| E07 | Testalarm | 6 |
| E08 | Motorfehler | 7 |
| E09 | Hohe Mediumstemperatur | 8 |
| E11 | Drahtbruch NTC / Drehzahlreduzierung | 10 |
| E12 | Firmware-Update notwendig | 11 |
| E13 | Pumpenbaugröße nicht gewählt | 12 |
| E15 | Minimaler Durchfluss | 14 |
| E16 | Maximaler Durchfluss | 15 |
| I10 | Drahtbruch am Analogeingang | 9 |
| I14 | Beide Pumpen Linkseinstellung | 13 |
Fehlerwert 2 bitcodiert
| E17 | Fremddurchströmung | 0 |
| I18 | Gleichläufige Durchströmung | 1 |
| I19 | Gegenläufige Durchströmung | 2 |
HINWEIS:
Die Fehlerwerte I18 und I19 sind Informationen, die Fehlerwerte I10, E11 und I14 sind Warnungen. Das Pumpenaggregat stoppt nicht. Der Fehlerwert wird angezeigt, bis der jeweilige Fehler behoben ist. Der Fehlerwert E05 reduziert die Drehzahl, bis der Überlastfall nicht mehr erkannt wird.
Beispiele Modbus-Kommunikation
1. Monitoring der Drehzahl:
Um die aktuelle Drehzahl des Pumpenaggregats auszulesen, muss der Modbus-Master folgende Anfrage senden: Modbus Request 11 03 07 D8 00 01 07 D5
2. Vorgabe Sollwert:
Die Sollwertvorgabe erfolgt in einem Bereich zwischen 0 - 9999 (Entspricht 0 - 100 % Sollwert)
Beispiel: Schreibe Sollwert 50 %
Modbus Request 11 10 08 35 00 01 02 13 88 EA A3
3. Vorgabe Kontrollmode:
Über Modbus kann auch die Betriebsart der Pumpe umgeschaltet werden (siehe Tabelle).
Beispiel: Schreibe Control-Mode Stellerbetrieb
Modbus Request 11 10 08 34 00 01 02 00 10 E7 E8
Einstellmöglichkeiten der Pumpenaggregate und Prioritäten
Das Pumpenaggregat kann über das Bedienelement, Modbus oder den Analogeingang bedient werden. Die jeweiligen Einstellmöglichkeiten sind in der Tabelle angegeben.
Das Pumpenaggregat startet, wenn kein Alarm vorliegt, der RUN-Kontakt gebrückt und das Pumpenaggregat an 230 V angeschlossen ist. Ist das externe analoge Signal 0 - 10 V aktiv, wird der Sollwert des Analogeingangs übernommen und andere Sollwertvorgaben ignoriert. Bei deaktiviertem externen analogen Signal 0 - 10 V wird immer der zuletzt gültige Sollwert genommen, egal ob die Vorgabe über das Bedienelement oder über Modbus erfolgt. Die Betriebsart kann jederzeit über Modbus oder das Bedienelement gleichwertig umgestellt werden.
Tabelle zu Zeichenerklärung
| Zeichen | Erklärung |
| X | Einstellung möglich |
| - | Einstellung nicht möglich |
Tabelle zu den Einstellmöglichkeiten Pumpenaggregate
| Einstellmöglichkeiten | Betriebsart | Sollwert | Start/Stopp |
| 0 - 10 V | - | X | X |
| Modbus | X | X | X |
| Bedienelement | X | X | - |
Bei aktiver Funktion Modbus in Verbindung mit aktiver Funktion DUAL (Doppelpumpenbetrieb) lassen sich eine oder beide Pumpenaggregate am Modbus anschließen. Geänderte globale Vorgaben für das in Betrieb befindliche Pumpenaggregat werden auch über das Klemmenpaar DUAL an das abgeschaltete Pumpenaggregat übergeben. Im Doppelpumpenbetrieb erfolgt die Vorgabe des Sollwerts nach folgenden Prioritäten:
Tabelle zur Prioritätenliste
| Priorität | Sollwertvorgabe |
| 1 | 0 - 10 V der Master-Pumpe |
| 2 | 0 - 10 V Slave-Pumpe |
| 3 | Der letzte gültige Wert über Modbus oder Bedienelement der Master- Pumpe oder Slave-Pumpe |
Werkseitig wird der Digitaleingang (RUN-Klemme) zum Einschalten und Ausschalten, des Pumpenaggregats verwendet. Ist der Digitaleingang auf eine andere Funktion konfiguriert, lässt sich das Pumpenaggregat über den Digitaleingang nicht mehr ausschalten.
HINWEIS:
Im Auslieferungszustand ist das Klemmenpaar RUN gebrückt.
Einstellung
Zur Aktivierung / Deaktivierung der Betriebsart Modbus und der Einstellungen der Modbus-Kommunikation, die Pumpe an ein Modbus-Netzwerk mit einem geeigneten, handelsüblichen, geschirmten Datenkabel anschließen. Das Display aktiviert sich aus dem Ruhemodus durch Drücken des Bedienelements. Das Display zeigt die aktuelle Betriebsart sowie abwechselnd elektrische Leistung und Förderstrom. Nach 5 Minuten ohne Eingabe / Betätigung der Tasten wechselt das Display zurück in den Ruhemodus.
Tabelle zum Einschalten und Ausschalten des Modbus
| Schritt 1: Funktionen (DUAL, Modbus, 0 - 10 V) aktivieren ▪ Bedienknopf für 6 Sekunden drücken – Eines der Symbole der Funktionen Doppelpumpenbetrieb (DUAL), Modbus oder 0 - 10 V blinkt. |
|
| Schritt 2: Modbus wählen ▪ Einstellrad drehen und gewünschte Funktion wählen. Modbus |
|
| Schritt 3: Einstellmodus aktivieren / deaktivieren ▪ Bedienknopf drücken. – Das Symbol leuchtet |
|
| Schritt 4: Modbus-Adresse einstellen (blinkende Anzeige) ▪ Einstellrad drehen und gewünschte Adresse einstellen. ▪ Bedienknopf drücken. – Werkseinstellung: 17 |
|
| Schritt 5: Modbus-Baudrate einstellen (blinkende Anzeige) ▪ Einstellrad drehen und gewünschte Baudrate einstellen. ▪ Bedienknopf drücken. – Werkseinstellung: 19.2 |
|
|
Schritt 6: Modbus-Parität einstellen (blinkende Anzeige) |
HINWEIS:
Wenn für 10 Sekunden keine Eingabe erfolgt, werden die bis dahin getätigten Eingaben übernommen.
5 Rampen
Im Normalbetrieb folgt der Motor einer Pumpenregler-Sollwertänderung mit höchstmöglicher Dynamik. Zum Vermeiden von Druckstößen wird diese Dynamik begrenzt, während das Pumpenaggregat einschaltet / ausschaltet oder wenn der Pumpenregler einen hohen Sollwertsprung vorgibt. Das Einstellen der Rampendynamik erfolgt über das KSB ServiceTool. Die Funktion der Rampen und die Einstellmöglichkeiten sind in der Zusatzbetriebsanleitung KSB ServiceTool (Reihungsnummer 1157.801) beschrieben.
6 Blockierung des Laufrads lösen
Funktion
Die Pumpe startet mit maximalem Drehmoment, um eine eventuelle mechanische Blockade zu lösen (festsitzendes Laufrad, Blockierung der Motorwelle). Dabei begrenzt die Pumpe ihre Stromaufnahme (Schutzfunktion). Wenn sich die Blockierung nicht löst, stoppt die Pumpe den Startversuch und gibt die entsprechende Fehlermeldung E04 am Display aus. Nach kurzer Zeit startet die Pumpe erneut. Die Anzahl der Startversuche ist auf 24 Stunden begrenzt. Nach erfolgreichem Start quittiert die Pumpe die anliegende Fehlermeldung und die Fehlermeldung E04 im Display erlischt.
Einstellungen
Keine.
7 Temperaturüberwachung
Zum Schutz des Motors vor Überhitzung überwacht ein Sensor die Wicklungstemperatur. Tritt die Temperatur in den kritischen Bereich ein, gibt der Motor die Warnung E05 aus. Gleichzeitig wird die maximal erlaubte Drehzahl begrenzt. Die Einstellmöglichkeiten der Drehzahlbegrenzung sind in der Zusatzbetriebsanleitung KSB ServiceTool (Reihungsnummer 1157.801) beschrieben.
8 Überwachungen
Das Pumpenaggregat überwacht selbstständig die Einhaltung folgender Werte:
▪ Minimaler / maximaler Förderstrom
▪ Mediumtemperatur
Die Aktivierung der Überwachungen Förderstromgrenze (Flow Limit) und Hohe Mediumstemperatur erfolgen über das KSB ServiceTool. Die Funktionen und die Einstellmöglichkeiten sind in der Zusatzbetriebsanleitung KSB ServiceTool (Reihungsnummer 1157.801) beschrieben.
9 Daten speichern
Funktion
Die Betriebsdaten der Pumpen sind gespeichert und bleiben bei Abschalten der Pumpe oder Trennen von der Netzspannung erhalten. Die Pumpe wird nach Einschalten mit den Daten und dem Betriebspunkt betrieben, der vom Abschalten aktiv war.
Einstellungen
Keine.
10 Sammelstörmeldungen
Tabelle zu den Fehlercodes , Ursachen und Aktionen
| Fehlercode im Display | Ursache | Status | Aktion |
| E01 | Übertemperatur | Alarm | Pumpe schaltet ab. |
| E02 | Überstrom | Alarm | Pumpe schaltet ab. |
| E03 | Interne Störung | Alarm | Pumpe schaltet ab. |
| E04 | Pumpenrotor blockiert | Alarm | Pumpe schaltet ab. |
| E05 | Grenztemperatur erreicht | Warnung | Drehzahlreduzierung |
| E06 | Spannungsfehler | Alarm | Pumpe schaltet ab. |
| E07 | Testalarm | Alarm | - |
| E08 | Motorfehler | Alarm | Pumpe schaltet ab. |
| E09 | Hohe Mediumstemperatur | Warnung | - |
| E11 | Drahtbruch Temperatursensor (Heißleiter) im Motor |
Warnung | Drehzahlreduzierung |
| E12 | Firmware-Update notwendig | Alarm | Pumpe schaltet ab. |
| E13 | Kein Pumpenmodell geladen | Alarm | Pumpe schaltet ab. |
| E15 | Minimaler Durchfluss | Warnung | - |
| E16 | Maximaler Durchfluss | Warnung | - |
| E17 | Fremddurchströmung | Alarm | Pumpe schaltet ab. |
| I10 | Drahtbruch am Analogeingang | Information | Verhalten der Pumpe über KSB ServiceTool konfigurierbar. |
| I14 | Bei Doppelpumpen sind beide Pumpen als linke Pumpe programmiert. |
Information | Pumpen laufen weiter. |
| I18 | Gleichläufige Durchströmung | Information | Pumpe läuft weiter. |
| I19 | Gegenläufige Durchströmung | Information | Pumpe läuft weiter. |
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