GEFAHR: Niemals die Anschlussklemmen und Steckverbindungen öffnen oder berühren, solange sich die Maschinen nicht im spannungslosen Zustand befinden!
Arbeiten an elektrischen Einrichtungen dürfen nur von Elektrofachkräften durchgeführt werden.
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Beschreibung |
Mögliche Ursache |
Mögliche Lösung |
| Unzulässiger Überstrom | Netzzuleitung falsch angeschlossen | Netzzuleitung auf L1, L2, L3, PE anschließen |
| Motorklemmbrett falsch verschaltet (Dreieck/Stern) | Motorklemmbrett richtig verschalten | |
| Motordaten falsch eingestellt (siehe unten (3-3-2)) | Motordaten auf verwendeten Motor anpassen | |
| Parallelbetrieb von Motoren | Dieser Betrieb ist nicht zulässig | |
| Schirm der Sensorleitung falsch angeschlossen | Schirm der Sensorleitung nur einseitig auf PE anschließen | |
| Taktfrequenz des Frequenzumrichter zu hoch eingestellt (siehe unten) | Taktfrequenz auf zulässigen Bereich einstellen | |
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Frequenzumrichter-Leistung < Motorleistung und/oder Ausgangsstrom < Motorstrom |
Falschbestellung, größeren Frequenzumrichter montieren | |
| Rampenzeit zu klein | Größere Rampenzeit wählen | |
| Falsche Drehrichtung der Pumpe | Motordrehrichtung über Phasenfolge ändern | |
| Pumpe mechanisch blockiert/schwergängig (siehe unten) | Pumpe prüfen | |
| Falsche Motorstrommessung |
Mit geeignetem Zangenamperemeter den Strom nachmessen und mit der Anzeige in der Bedieneinheit vergleichen. Hinweis: Abweichungen von ca. 10% sind zulässig |
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| Pumpe dreht rückwärts, wenn Motor nicht bestromt wird |
Rückschlagklappe prüfen |
Details: Motordaten falsch eingestellt
1. Motordrehzahl ist nicht gleich Pumpendrehzahl
Kontrollieren Sie, ob die hinterlegte Maximaldrehzahl mit der des Pumpentypenschild übereinstimmt. Bei der Vorparametrierung ab Werk wird die Drehzahl des verkauften Arbeitspunkts immer für einen Betrieb mit 2100 / 4200 1/min parametriert. Der Motor wird häufig auf Nenndrehzahl parametriert, ist aber nicht für den Betrieb bei max. Motordrehzahl ausgelegt, während die Drehzahl der Pumpe reduziert ist. Dies hat zur Folge, dass der PumpDrive 2 schon weit vor dem maximalen Strom die Drehzahl reduziert und sich damit selbst schützt.
Sie können die Alarm-/Abschaltgrenze I²T wie gewünscht im Menü 3-3-7-6 anpassen. Bei dieser min. Drehzahl wird der PumpDrive 2 abgeschaltet und die Drehzahl nicht weiter reduziert.
2. Arbeitspunkt
Prüfen Sie den Arbeitspunkt und ändern Sie ggf. Pumpe/Laufrad, da der bestellte Arbeitspunkt der Pumpe nicht mit den Gegebenheiten vor Ort übereinstimmen könnte.
3. Losbrechmoment
Bei kleinen Permanentmagnet-Motoren (0,55 - 4kW) kann es vorkommen, dass das Losbrechmoment nicht erbracht wird und somit der Motor nicht anläuft.
Prüfen Sie zunächst, ob die Pumpe leicht dreht, indem Sie versuchen das Lüfterrad oder die Pumpenwelle zu drehen. Eventuell befindet sich zusätzlich Rost im Dichtspalt der Pumpe und somit kann der Motor das Drehmoment nicht stemmen.
Wenn möglich, stellen Sie für einen schnelleren Start die Startrampe im Parameter 3-3-5-1 kleiner ein.
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