Voraussetzung für die Inbetriebnahme
Vor der Inbetriebnahme des Pumpenaggregats müssen folgende Punkte sichergestellt sein:
- Montage und Ausrichtung des Antriebs ist ordnungsgemäß erfolgt
- Die Betriebsbedingungen sind mit den Angaben auf dem Typenschild verglichen
- Die Erdungsverbindung und Potenzialausgleichsverbindungen sind ordnungsgemäß durchgeführt
- Alle Befestigungsschrauben, Verbindungselemente und elektrischen Anschlüsse sind mit den vorgeschriebenen Anzugsdrehmomenten festgezogen
- Berührungsschutzmaßnahmen für bewegte und spannungsführende Teile
- Temperaturempfindliche Teile (Leitungen etc.) liegen nicht am Motorgehäuse an
- Pumpenaggregat ist auf Software Updates geprüft. Ggf. Update auf neuste Version durchführen.
- Pumpenaggregat ist vorschriftsmäßig elektrisch mit allen Schutzeinrichtungen angeschlossen
- Die Pumpe ist mit Fördermedium gefüllt und entlüftet
- Drehrichtung ist geprüft
- Alle Zusatzanschlüsse sind angeschlossen und funktionstüchtig
- Nach längerem Stillstand der Pumpe/des Pumpenaggregats wurden Maßnahmen zur Wiederinbetriebnahme durchgeführt.
Schutzleiteranschluss prüfen
Den Schutzleiteranschluss vor Inbetriebnahme gemäß EN 60204 prüfen.
Isolationswiderstand prüfen
Vor Inbetriebnahme sowie nach längerer Lagerung oder Stillstandszeit ist eine Prüfung des Isolationswiderstands erforderlich. Der Isolationswiderstand der Statorwicklung muss mindestens 1,5 Megaohm für Motoren mit einer Nennspannung von 220 -1000V betragen.
HINWEIS: Nach dem Trocknen von instandgesetzten oder gereinigten Wicklungen beachten, dass der Isolationswiderstand bei warmer Wicklung kleiner ist. Der Isolationswiderstand lässt sich nur nach Umrechnung auf die Referenztemperatur 25°C richtig beurteilen.
Weiterführende Informationen, Links, etc.
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