Pumpenspezifische Daten
Der Modbus-Adressbereich jeder Pumpe im Mehrpumpensystem muss über den Parameter 3-12-2-4 eingestellt werden. Die Parametrierung muss in jedem PumpDrive 2 des Systems vorgenommen werden. Dies ist auch bei PumpDrive 2 erforderlich, die nicht über ein eigenes Modbus-RTU-Modul verfügen.
Parametrierung der Register Pumpe 1-6:
| Parameter | Beschreibung | Mögliche Einstellung | Werkseinstellung |
| 3-12-2-4 |
Modbus Adressbereich der Pumpe
|
▪ 0x0100 - 0x1FF ▪ 0x0200 - 0x2FF ▪ 0x0300 - 0x3FF ▪ 0x0400 - 0x4FF ▪ 0x0500 - 0x5FF ▪ 0x0600 - 0x6FF |
0x0100 - 0x01FF |
PumpDrive Pumpe 1: 0x0100 - 0x01FF PumpDrive Pumpe 2: 0x0200 - 0x02FF PumpDrive Pumpe 3: 0x0300 - 0x03FF PumpDrive Pumpe 4: 0x0400 - 0x04FF PumpDrive Pumpe 5: 0x0500 - 0x05FF PumpDrive Pumpe 6: 0x0600 - 0x06FF
Bei Mehrpumpenanlagen mit einem Modbus-RTU Modul im Master PumpDrive 2 können die Daten aller angeschlossenen Pumpen anhand der oben konfigurierten Register aus diesem Modul ausgelesen werden.
Beispiele für die Adressierung weiterer Pumpen:
- 0x0200: Status Pumpe 2
- 0x0330: Differenzdruck Pumpe 3
- 0x0614: Drehzahl Pumpe 6
Hinweise zum Einsatz von mehreren (redundanten) Modbus-Modulen je Pumpensystem
Werden mehrere redundante Modbus-Module eingesetzt, muss jedem Modbus-Modul eine eigene Modbus-Adresse zugewiesen werden. Die Register müssen in jedem PumpDrive 2 nach obigem Schema konfiguriert sein, ohne dass sich Überschneidungen ergeben.
Beim Einsatz von redundanten Modbus-Modulen darf nicht gleichzeitig aus mehreren Modulen auf die gleichen Register zugegriffen werden, um den internen CAN-Bus der PumpDrive 2 nicht zu überlasten. Die Zugriffe sollten entweder alternierend (wenn Modul 1 nicht erreichbar, verwende Modul 2) oder segmentiert, (z.B. Modul 1: Pumpe 1-3, Modul 2: Pumpe 4-6) erfolgen.
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