AmaControl 4 fungiert als Slave-Gerät, während der übergeordnete Master-Gerät (z. B. eine Steuerung) die Kontrolle über die Kommunikation hat. Der Master sendet gezielte Anfragen an den Slave, um Datenwerte abzurufen. Der Slave (AmaControl 4) antwortet auf diese Anfragen und sendet die angeforderten Daten zurück an den Master.
Das Schutzmodul besitzt eine RS485-Schnittstelle (Schraubklemme D0, D1, COM). Es kann Einstellungen, Betriebsdaten und erfasste Messwerte per Modbus-Protokoll (RTU) einem übergeordneten System (Master), wie z. B. einer Steuerung, zur Verfügung stellen. Dabei arbeitet das Schutzrelais als Slave (AmaControl 4) und sendet gezielt Datenwerte an den Master nach dessen Abfrage.
Für die gezielten Anfragen des Masters an den Slave (z. B. Temperatur Istwert - Temperatur 1) werden im Bereich der Daten (Feld3) die Registeradressen benötigt. Diese können, je nach dem was benötigt wird, aus der Parametertabelle (mit Funktionscode 03) bzw. der Modbustabelle (mit Funktionscode 04) entnommen werden. Die Parametertabelle und Modbustabelle von AmaControl steht im Produktkatalog als Download zur Verfügung.
In den Tabellen sind neben den Registeradressen (Start und Ende), noch der Datentyp und die Beschreibung mit angegeben.
Der Datentyp gibt an, in welchem Format die Daten zu interpretieren sind.
Abbildung: Kommunikation in einem Modbus-Protokoll-Netzwerk
Aktivität auf dem Feldbusmodul (Modbus RTU) ist per KSB INTspector App sichtbar (keine eigene LED vorhanden).
Weiterführende Informationen, Links, etc.
Welche AmaControl-Ausführungen besitzen eine Modbus-Schnittstelle?
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